GEDORE überholt seinen größten Schmiedehammer

GEDORE überholt Schmiedehammer

GEDORE überholt seinen größten Schmiedehammer

September, 2016

GEDORE steht für herausragende Schmiedekompetenz – dank mehr als 150 Jahren Schmiedeerfahrung sowie Anlagen, die technisch auf dem neuesten Stand sind.

Herzstück dieser Kompetenz ist der ölhydraulische Schmiedehammer – einer der größten in der Werkzeugindustrie. Mit der Generalüberholung des Schmiedehammers hat der Hersteller von Premium-Werkzeugen für Industrie und Handwerk jetzt die Grundlage für eine weitere Steigerung seiner Schmiedekapazität und -qualität geschaffen.

Remscheid, September 2016 – Seit 1986 ist der Oberdruckhammer von Lasco bei GEDORE im Einsatz. Auf dem großen ölhydraulischen Oberdruckhammer mit einer Schlagkraft von 125 kJ werden Schmiedeteile bis zu 85 kg Stückgewicht gefertigt, darunter große Teile für Flur- und Förderfahrzeuge, für den Maschinen- und Schiffsmotorenbau sowie Schraubenschlüssel und Abzieher des GEDORE-Programms. Die Abzieher von GEDORE mit ihren gesenkgeschmiedeten Traversen, Haken und Klemmstücken etwa zeichnen sich dank dieser Schmiedeteile mit besonderer Stabilität aus und sind belastbarer und sicherer als Abzieher aus Gussteilen.

 

Komplettüberholung in sechs Monaten

Nach 30 Jahren im Dauereinsatz war eine Generalüberholung des Lasco Hammers fällig. Dabei wurde der Hammer vollständig demontiert und komplett überarbeitet: der Antrieb, der Hammerbär und seine Führungen ebenso wie die 120 t schwere Schabotte und die Ständer. Darüber hinaus wurde die Steuerung des Hammers vollständig erneuert, wodurch die gesamte Bedienung neuesten Standards entspricht und nun noch prozesssicherer ist. Die Gesenke werden jetzt mit Schraubspannkeilen befestigt statt wie bisher mit Schlagkeilen. Dadurch wird ein werkzeug- und anlagenschonenderes Arbeiten ermöglicht.

Dank einer sorgfältig geplanten Vorproduktion lief die Belieferung der GEDORE-Kunden nahezu normal weiter. Im Vorfeld der Generalüberholung hatte GEDORE seine Kunden über das anstehende Großvorhaben informiert und mit diesen den Warenbedarf der nächsten Monate abgesprochen und entsprechend vorproduziert. „Während der sechsmonatigen Generalüberholung hatten wir nur einen Fall, in dem wir den Kunden aufgrund eines ungeplanten Bedarfs auf die Zeit nach der Generalüberholung vertrösten mußten“, freut sich Christian Dyksik, Vertriebsleiter Sonderanfertigungen und Schmiedeteile bei GEDORE.

„Mit seiner enormen Schlagkraft ist unser Schmiedehammer in der Werkzeugindustrie eine Besonderheit“, unterstreicht indes Christian Dowidat, Produktionsleiter der GEDORE Werkzeugfabrik. „Die Generalüberholung verlief sehr zügig, vollkommen planmäßig und wir sind mit den Ergebnissen äußerst zufrieden. Es zeigt sich, dass wir jetzt größere Kapazitäten einplanen können und die Qualität unserer Produkte weiter gesteigert haben. Wir haben also unsere Schmiedekompetenz insgesamt noch weiter ausgebaut.“